Texte
Am unteren Ende dieser Seite findet Ihr noch einen kurzen satirischen Text über DEN Boxkampf des Jahrhunderts - !Der Kampf des Jahres; NATURWISSENSCHAFTEN - gegen - KRITIK!
Naturwissenschaft als
revolutionäre Praxis
"Und sie mischten zusammen,
was nicht zusammen gehört.
Um die Wichtel zu wecken.
Die Wichtel, die überall
die Dinge in ihrem Innersten bestimmen,
die unberechenbar,
meist das unerwartete tun, nur um sich dann wieder
auf die faule Haut zu legen.
Abertausende von Wichteln,
unbestimmbar und durcheinanderwuselnd,
nicht zu trennen.
Ein Universum der Wichtel."1
Was bestimmt die Naturwissenschaft?
Jede Wissenschaft hat ihre spiegelbildliche
Rückseite. Damit lassen sich all die Dinge bezeichnen, die ausgeschlossen
werden in der alltäglichen naturwissenschaftlichen Praxis, als Schmutz-
und Störeffekt in der Empirie. In der Theorie geht es hier um das Andere
der bürgerlichen Vernunft2 und um das mit binärer
Rechenlogik, der quantitativen messenden Theorie, nicht Faßbare3.
Die Ausschlüsse bestimmen wesentlich, was Naturwissenschaft ist, was als
naturwissenschaftliches Faktum Gültigkeit bekommt.
Und das heißt in der Moderne, welchen Dingen
Realität zu- und welchen Realität abgesprochen wird. Die
Naturwissenschaft hat die Theologie als Norm setzende Instanz abgelöst. So
entschied im Mittelalter noch die Kirche im Zweifelsfall über die
Geschlechtszugehörigkeit4. Heute werden Kleinstkinder bei
Abweichung zwangsoperiert - über das Geschlecht entscheidet in der Regel
'der' Arzt. Die geschlechtliche Eindeutigkeit wird produziert und mit ihr zwei
biologische Geschlechter.5
Die Naturwissenschaft setzt also ihre
Ausschlüsse gewaltsam in Realität um. Sie (über)formt die
Realität nach ihrem Bild von der Realität. Der Ausschluß
verbleibt nicht in der Theorie - was nicht paßt wird eliminiert. Und die
Ausschlüsse sind gesellschaftliche Setzungen.
NaturwissenschaftlerInnen behaupten hingegen meist:
"Es gibt keine linke oder rechte Naturwissenschaft,
keine kapitalistische Naturwissenschaft, sondern nur gute oder schlechte
Naturwissenschaft"
Nur welche/wer bestimmt dann, was gute oder
schlechte Naturwissenschaft ist? Und nach welchen Kriterien?
Die Behauptung, allein die Funktionalität, das
heißt die Fähigkeit der Naturwissenschaften, den Zugriff der
Menschen auf Natur effektiver zu gestalten, sei ausschlaggebend, ist durch die
Naturwissenschaftsgeschichte widerlegt.
Die moderne Medizin hat sich z.B. zu Beginn der
Neuzeit aufgrund außerwissenschaftlicher Bedingungen durchgesetzt. Die
'modernen' Ärzte haben zu dieser Zeit (15. bis 17. Jahrhundert), z.B.
aufgrund mangelnder Hygiene in der Geburtshilfe, erheblich häufiger den
Tod ihrer PatientInnen verursacht als die traditionelle Medizin. Sie hatten
auch weniger Erfahrungswissen. Der Erfolg ärztlicher Behandlungen war
wesentlich geringer als der durch die Behandlung durch die alten Heilberufe.
Die 'moderne' Medizin hat sich nicht aufgrund medizinischer Erfolge zu diesem
frühen Zeitpunkt behauptet, sondern aufgrund ihrer Funktionalität
für eine Modernisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse, also
aufgrund ihrer Funktionalität zur Durchsetzung neuer Herr-schafts und
Normierungsmuster. Und auch aufgrund ihres Zusammenspiels mit anderen
Modernisierungen bei der Herausbildung des bürgerlichen (männlichen)
Subjekts, also einer neuen Definition des Menschen.6 Die Entwicklung
der 'modernen' Medizin wurde also wesentlich durch außerwissenschaftliche
Faktoren bedingt.
Ähnliches gilt auch für die Naturwissenschaften
und die Mathematik. Feministische Theoretikerinnen wie Elvira Scheich7,
Carolyn Merchant8, u.a. weisen auf den Zusammenhang zwischen der
Warentauschlogik, ihrer Verallgemeinerung im aufkommenden Kapitalismus, und der
Entwicklung der naturwissenschaftlich-mathematischen Logik9 hin. Und
sie zeigen, wie beide zusammen die Ausgrenzung der Frau und der
Reproduktionssphäre aus dem Gesellschaftlichem - ihre Erklärung zur
Natur, die Mann sich kostenfrei aneignet, - betreiben. Luce Irigaray hat schon
Jahre vorher die Parallelität des Ausschlußes der Frau (Die FRAU
existiert nicht. (Jaques Lacan)) aus der symbolischen psychoanalytischen
Ordnung, die das männliche Subjekt konstituiert, und der Ausschlüsse
der Physik dargestellt10.
Die Naturwissenschaft ist eine
Herr-schaftswissenschaft, sie wird durch diese Interessen bestimmt. Ich sage
damit nicht, daß diese Wissenschaften nicht auch inneren Rationalitäten und
funktionalen Erwägungen folgen. Naturwissenschaft und Technik genügen
auch einer
naturwissenschaftlich-technischen Rationalität. Für jede
naturwissenschaftliche Frage gibt es aber unendlich viele, wenn auch nicht
beliebige Lösungen. Für welche ich mich entscheide, ist eine zutiefst
politische Frage. Hermann Weyl, einer der wichtigsten Mathematiker und mathematischen
Physiker des 20. Jahrhunderts stellt fest, daß immer nur das Ganze von
Theorie und Empirie überprüfbar ist11. Es gibt keine
vortheoretische Erfahrung. In jede Erfahrung, jede Empirie, fließt
bereits ein vorher 'Gewußtes' ein, und strukturiert sie. Die
gesellschaftlichen Bedingungen und politischen Ziele bestimmen wesentlich die
naturwissenschaftliche Theorie und Praxis mit. Und die Naturwissenschaften
formen danach die Realität.
Eine Revolution der gesellschaftlichen
Verhältnisse muß also eine Revolution der Naturwissenschaften
beinhalten.
Atomkraft oder Steinzeit? Computer oder
Rückschrittlichkeit? Kapitalismus oder Tod? - Das sind keine Alternativen.
Wir brauchen eine ganz andere Naturwissenschaft.
Eine die das Ausgeschloßene zurückfluten läßt. Die
Naturwissenschaften damit ganz neu aufkocht. Eine Naturwissenschaft, die die
Medusa weckt - die in der herr-schenden symbolischen Ordnung als Bild für
das Ausgeschlossene der (männlichen?) Vernunft steht. Eine
naturwissenschaftliche Theorie und Praxis der Rückseite des Spiegels. Und
eine Theorie und Praxis, die keine neuen Ausschlüsse setzt - kein
Herrscher ist der einzig gute Herrscher. D.h. es geht um eine Praxis, die sich
ihrer Schlüsse bewußt ist und sie immer wieder aufhebt - die sich
eben selbst als Praxis begreift, Aufklärung auch über sich selbst,
und nicht als Erleuchtung.
In vielen 'alternativen' naturwissenschaftlichen
Ansätzen wird nur der Inhalt ausgetauscht, mit der Übernahme des
naturwissenschaftlichen Erkenntnisapparates bleibt aber die autoritäre
Struktur der naturwissenschaftlichen Theorie und Praxis bestehen.
Eine anarchistisch-feministische
Naturwissenschaftstheorie und - praxis muß die absolute und eindeutige
Wahrheitssetzung außer Kraft setzen, um nicht selbst die Ausschlüsse
und die Herr-schaftspraxis fortzusetzen. Sie muß nicht nur ihre Inhalte
hinterfragen, sondern auch in einem permanenten Prozeß auf die
gesellschaftliche Bedingtheit ihrer Formen und Mittel reflektieren. Sie
muß sich selbst als Ideologie begreifen und in diesem Sinn ihren
Wahrheitsanspruch selbst dekonstruieren. Eine Naturwissenschaftstheorie und
-praxis die gleichzeitig Theorie und Praxis ihres eigenen Umsturzes ist,
alltägliche Revolution. Eine Naturwissenschaft, die ihre eigenen
notwendigen ideologischen Setzungen ausstellt, und sich selbst als Lüge,
die sie auch ist, zur Disposition stellt.
Wie könnte eine solche
feministisch-anarchistische Naturwissenschaftspraxis und -theorie
konkret aussehen?
Ich möchte im folgenden einige konkrete
Ansätze darstellen, um zur Hinterfragung von Normen und
selbstverständlich erscheinenden Vorannahmen, die die Naturwissenschaften
heute bestimmen, zu kommen. Es geht darum zu begreifen, wo kapitalistische,
sexistische oder rassistische Setzungen in den Naturwissenschaften wirken und
wie. Dies ist nicht zu trennen vom Subjekt, unserer Selbstkonstruktion in
dieser Gesellschaft. Denn dort wo das SELBST-Verständnis des weißen
heterosexuellen Mannes die Naturwissenschaften, als von ihm gemachte, herstellt
und die Wahrheiten der Naturwissenschaften bestimmt, ist eine Hinterfragung
seines Herr-schaftsanspruches ohne Reformulierung der Naturwissenschaften nicht
durchführbar.
Insofern zielen all die folgenden Absätze auf
die Infragestellung dieses herr-schenden Subjekts, darauf die dieses Subjekt
und seine Objektwelt konstituierenden Erkenntnispraxen aufzulösen, also
auf die Außerkraftsetzung des Subjekt-Objektverhältnisses, das z.B.
wesentlich das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, weiß und
schwarz, usw. bestimmt.
Dies führt zu unterschiedlichen Ansätzen,
dieses Subjekt aufzukochen bis es zerfällt, und seinen Anspruch auf die
Bezeichnungsmacht, auf die Macht zu bestimmen, was ist, aufzulösen im Sud
einer Mischung all der Dinge, die nach ihm nicht zusammen gehören, schwarz
- weiß, mann - frau, schwul - hetero, usw..
- Der
wissenschaftsgeschichtlich-ethnomethodologische Ansatz
Dieser Ansatz basiert im Wesentlichen auf der
Rückbindung wissenschaftsgeschichtlicher und ethnomethodologischer (und
auch sozialwissenschaftlicher) Untersuchungen der gesellschaftlichen
Bedingtheit naturwissenschaftlichen Wissens in die Naturwissenschaften.
Konkret bedeutet dies z.B., frühere
Ansätze in den Naturwissenschaften und ihre Formen der Wahrheitsproduktion
zu untersuchen. Z.B. Untersuchungen zur Geschichte der Metereologie, die im 19.
Jahrhundert als (männliche) Heldengeschichtsschreibung12 nach
Außen dargestellt wurde, und der wissenschaftsimmanenten Auswirkungen bis
heute. Oder historische Untersuchungen zur Mathematik die aufzeigen, daß
es mathematische Systeme mit kontextabhängigen Symbolen gab, und,
daß das, was aussagbar/beweisbar/berechenbar in einem mathematischen
System ist, wesentlich vom System und der zugrundegelegten Zahlenmenge
abhängig ist, und die hinterfragen aufgrund welcher gesellschaftlichen
Bedingungen zu bestimmten Zeiten welche Grundlegungen erfolgten. Aber auch
Untersuchungen, die zu begreifen versuchen, wie Erkenntnispraxen in anderen
Kulturen funktionieren und dies ins Verhältnis zur eigenen
Erkenntnispraxis stellen, würden hier reinfallen. Es kann aber auch darum
gehen zu fragen, wie sich Finanzierungssysteme in der wissenschaftlichen
Wahrheitsproduktion abbilden, usw..
Ausgehend davon kann dann die Naturwissenschaft als
historisch und gesellschaftlich gewordene reformuliert werden. Und, da dies die
ERkenntnis an sich betrifft, wird auch das Subjekt, Geschlecht, Rasse als
historisch Gemachtes sichtbar.
Nun sind große Teile der
wissenschaftsgeschichtlichen und sozialwissenschaftlichen Forschung nicht
weniger unreflektiert als die Naturwissenschaften. Auch sie reproduzieren in
ihren Forschungen unhinterfragt gesellschaftliche Herr-schaftsverhältnisse
und Stereotype. Die SoziobiologInnen die immer nur wieder sich selbst, ihre
Verhaltensweisen und Vorurteile in der 'Natur' 'entdecken', sind hier nur das
extremste Beispiel.
Wenn ich hier für eine Bezugnahme auf Sozial-
und Geschichtswissenschaften spreche, dann meine ich die kleineren Teile, die
sich als (herr-schafts)kritische Theorie konstituieren - feministische Theorie,
Teile der poststrukturalistischen Theorie, frühe kritische Theorie, .. .
Dabei will ich mit diesen Ansätzen Naturwissenschaft als offenen Zirkel
konzipieren.
Beziehe ich z.B. die Abhängigkeit von den
Grundlegungen und den gesellschaftlichen Bedingungen in die Aussagen der
Mathematik mit ein, würde dies dazu führen, daß mir alternative
Ausssagen offen stünden und ich zwischen ihnen eine bewußte
politisch-individuelle Entscheidung treffen müßte. Eine
Entscheidung, die als Entscheidung auch hinterfragbar wäre. Im Gegensatz
zur derzeitigen mathematischen Praxis in der die Grundlegungen über das
Erlernen einer Technik und ihrer Anwendung unbewußt reproduziert werden.
Eine solche Mathematik sähe dann z.B. so aus,
daß ich die babylonische Mathematik, ihre Setzungen, und den Zusammenhang
mit der babylonischen Agrargesellschaft diskutieren würde um im Abgleich
dazu die Setzungen der rechnergestützten Mathematik unserer Zeit im
Kontext der postmodernen Industriegesellschaft zu untersuchen. Um dann zu
hinterfragen, in wie weit nicht auch ganz andere Setzungen in der Mathematik
möglich wären und welche politischen Implikationen dann diese
Setzungen hätten?
- Alternative Wissenschaftsansätze
Im Laufe der Jahrhunderte aber auch in unserer Zeit
gab und gibt es nicht nur den einen hegemonialen Diskurs der
Naturwissenschaften, d.h. es gab und gibt alternative Ansätze einer
anderen Naturwissenschaftstheorie und -praxis parallel zur bestehenden
Wissenschaft - z.B. magische Praxen13, alchemistische
Theorieansätze14, aber auch den Intuitionismus in der
Mathematik15.
Diese anderen nicht hegemonialen, und das
heißt auch nicht aus den bestehenden hegemonialen
Herr-schaftsverhältnissen resultierenden Ansätze einer anderen
Naturwissenschaft, können als Ausgangspunkt für Alternativen auch
heute sinnvoll sein. Da sie quer zu den bestehenden Theorien und
Herr-schaftsverhältnissen liegen, können sie den Blick für das
Ausgeschlossene öffnen.
D.h. auch, daß sie von einer anderen Wahrheit
des Subjekts ausgehen, daß diese Erkenntnispraxen von Subjekten praktiziert
wurden, die nicht das Subjekt sind, welches wir heute kennen. Deutlich wurde
dies z.B. für das sexuelle und biologische Geschlecht von AutorInnen wie
Thomas Laquer16 und Barbara Duden17 aufgewiesen. So war
das biologische Geschlecht, der gelebte vergeschlechtlichte Leib im Mittelalter
ein real anderer als heute. So hatten auch 'Männer' ihre Tage und
Blutungen.
Ein Beispiel für eine solche alternative
naturwissenschaftliche Praxis sind z.B. HeilpraktikerInnen. Das Problem ist
aber, daß diese häufig genauso dogmatisch bzw. theoriefeindlich wie
die herrschende Medizin agieren oder sich dieser unterordnen. Notwendig
wäre aber eine Hinterfragung beider Ansätze durcheinander und ein
kritisch rationaler Diskurs, der sich daraus entwickelt, und so die Möglichkeit
für beide öffnet, aus Dogmatismus und Esoterik heraus zu einer
bewußten, die eigenen subjektiven Setzungen begreifenden, Praxis zu
kommen. Und so nicht nur diese beiden, sondern auch dritte, vierte, fünfte
Möglichkeiten aufzuzeigen. Eine Praxis, die es auch ermöglichen
müßte, die (politischen) Setzungen bzgl des Subjektes (der Menschen)
zu thematisieren.
- Außerkraftsetzung der
Wirklichkeitssetzung
Viele Stereotype, viel an herr-schender Ideologie,
fließt unbewußt in unsere Anschauung und unser Denken ein, auch in
die naturwissenschaftliche Theorie und Praxis. Eine Möglichkeit diesen
Stereotypen beizukommen ist, Anschauungen ernst zu nehmen, die aus der
'normalen' Wirklichkeitswahrnehmung ausgegrenzt werden. Eine Ausgrenzung, die
gerade die Normalität herstellt. D.h. es geht hier um den Einbezug von
Erfahrungen des Wahnsinns und von Wahrnehmungen unter der Wirkung psychogener
Substanzen in die naturwissenschaftliche Erkenntnispraxis. Zum Teil würde
hierzu auch der Einbezug der Wirklichkeitswahrnehmungen nicht dem
Rationalitätsideal verpflichteter Kulturen gehören, z.B. mystischer
Erfahrungen oder das Dreaming der Aborigines.18 Und in
ähnlicher Weise könnten evtl. auch Wahrnehmungsstrukturen der
nichtoptischen Sinne aufgegriffen werden, da Riechen z.B. nicht euklidisch
(rechtwinklig) räumlich auffaßbar ist.
Und auch hier kommt es wieder zur Infragestellung
des Subjektes, das sich mit der Moderne immer ausschließlicher über
den optischen Sinn, die Anschauung, raumzeitlich konstituiert hat unter
Ausschluß der habtischen19 Erfahrung. Störungen der
Euklidizität (Rechtwinkligkeit) der Anschauung, der Verortung in Raum und
Zeit gelten nicht zufällig als Zeichen einer Störung (Schizophrenie),
die unter das Kuratel der Psychiatrie gestellt wird. Unter Rekurs auf die
feministische Theorie ließe sich fragen, inwieweit, die Ausgrenzung von
Berührungserfahrungen und Geruch nicht der Angst der Männer, vor der
Erinnerung an frühkindliche Abhängigkeit, meistens von einer Frau,
geschuldet ist, und inwieweit, sich nicht diese Angst im männlichen
Subjekt in der Dominanz des Optischen materialisiert hat.
Auch hier geht es wiederum darum diese
Sinneseindrücken gerade aufzunehmen um sie als Ausgangspunkt kritischer
rationaler Hinterfragung zu nutzen und nicht als esoterisch autoritäre
Erleuchtung.
Ein Beispiel für eine solche Praxis wäre
z.B. das frühzeitige Aufgreifen des Zusammenbruchs der Euklidizität
(Rechtwinkligkeit) der Raumwahrnehmung im Drogenrausch gewesen. Eine kritisch
rationale Hinterfragung hätte sehr schnell zu der Erkenntnis führen
können, das die euklidische nur eine mögliche Form der Wahrnehmung
ist. Wäre dieses 'Wissen' über die Existenz nichteuklidischer
Räume frühzeitig aufgegriffen worden, hätte sich die Mathematik
und auch die Physik sehr viel schneller entwickeln können und vielleicht
auch noch ganz anders, als wir sie heute kennen.
- Untersuchung der Metaphern
Da die meisten naturwissenschaftlichen Theorien
trotz aller Ausschlüsse einen allumfassenden Anspruch formulieren, in dem
Sinn, daß sie behaupten, nicht nur eine Sichtweise auf die Dinge, die sie
beschreiben, zu repräsentieren, sondern die Wahrheit über die Dinge
auszusagen, werden in den Naturwissenschaften häufig Begriffe verwendet,
die das Ausgeschlossene umfassen, aber nur um es sich durch Nennung scheinbar
anzueignen, ohne dies wirklich zu wollen.
So wird im Begriff des Datenflusses zwar das
ausgeschlossene Flüssige des Sprechens oder Schreibens - die
Nichteindeutigkeit - mitbenannt. Aber wenn die Daten sich tatsächlich flüssig verhalten - Wirbel,
Strudel und beliebige Durchmischungen stattfinden, wird dies als Fehlfunktion
aufgefaßt. Das heißt natürlich soll hier gar nichts
fließen, die Zahlenreihen soll bürokratisch in Ordnung bleiben.
Dadurch sind sie im Gegensatz zu Sprache oder Schrift aber nicht mehr in der
Lage Ambivalenzen zu erfassen. Dies wird mit der Metapher des Datenflusses
verschleiert.
Die Metapher kann so aber auch dazu genutzt werden,
das in ihr benannte Ausgeschlossene aufzufinden.20
Ein konkretes Beispiel für die Anwendung in den
Naturwissenschaften könnte das Aufgreifen der Textmetapher in der Genetik
bilden. Ein Text ist ansich etwas höchst uneideutiges, fluides,
kontextabhängiges, die Beutung ist immer eine Frage der Interpretation.
Eine Ausweitung und Radikalisierung der Textmetapher für die Genetik
würde die Uneindeutigkeit, die Nichtfestlegung durch Gene fassen.
Wie bei einem Text würde dann klarwerden,
daß auch Gene unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten bieten, und
je nach Umfeld völlig unterschiedliche, bis hin zu entgegengesetzten,
Bedeutungen erhalten. Denn wie bei einem Text ist die Bedeutung der Gene
abhängig von der Niederschrift (Art und Weise der Entstehung), der AutorIn
(dem angenommenem Umfeld beim Entstehen und dem realem Umfeld), dem Kontext
(der Umwelt und gesellschaftlichen Zustände), und der Lesenden (z.B. vom
psychischen Befinden).
All diese Dinge sind aber weder vollständig
bekannt noch in sich eindeutig oder fest sondern fließend. Entsprechend
ist die Bedeutung des Gens im Fluß.
Dies würde auch für Viren und
Ähnliches gelten.
Damit kämen wir zu einer ganz anderen Medizin,
die zum Beispiel (sozial)rassistische Vereindeutigungen von vornherein
ausschließen würde. Theraphien müßten dann statt auf
Ausmerzung einzelner Buchstaben vielmehr auf die Kontexttualität gerichtet
sein. Z.B. könnte Krebs so, statt als bösartige 'Entartung', als
falsche Interpretation durch die Zelle aufgefaßt werden. Die Zellen
müßten dann eine Interpretationshilfe erhalten. Dies wäre aber
ein ganz anderer Theraphieansatz als der heute mit Chemotheraphie usw.
praktizierte - d.h. der Ausrottung abweichender Zellen, entsprechend eines
klassisch eugenischen auf die Zellen bezogenen Blicks.
All dies und vieles mehr kann Ausgangspunkt einer
anarchistisch-feministischen Naturwissenschaftstheorie und -praxis sein - auch
ganz konkret. Nun fragt ihr vielleicht; "Was ist
anarchistisch-feministisch an Kristallisationsprozessen oder der Agregation von
Schleimpilzen? - bzw. was ist sexistisch, kapitalistisch daran?"
Zum Beispiel die vortheoretische Annahme, es
müßte Mastermoleküle21 geben, die das Geschehen
bestimmen. Zum Beispiel die vortheoretische Annahme, es gäbe Gesetze. Zum
Beispiel die vortheoretische Annahme, dies ließe sich in Strukturen
binärer Logik faßen, und der 'Rest' wäre vernachlässigbar.
Zum Beispiel die Ausgrenzung der Ausnahmen, die Zurichtung der Empirie. Usw.
Es geht um das Ausgegrenzte - keine Grenzen - nie
- nich - nirgends! Freiheit für die Wichtel!
Fin
AutorIn: J.Djuren
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Hinweise
1) Seite 16 - Djuren, Jörg -
Physik als anarchistische Textpraxis - Hannover 2002
2) Irigaray, Luce - Die Mechanik
des Flüssigen - in: Das Geschlecht das nicht eins ist - Berlin 1979
3) Kumbruck, Christel - Die
binäre Herrschaft: Intuition und logisches Prinzip - München 1990
4) Laquer, Thomas - Auf den Leib
geschrieben - München 1996
5) Siehe z.B. die Texte der
Arbeitsgemeinschaft gegen Gewalt in der Pädiatrie und Gynäkologie -
Hg: AGGPG Brandstr. 30 28213 Bremen - Hermaphroditen im 20. Jahrhundert -
Bremen 1997
6) Foucault, Michel - Die Geburt
der Klinik - München 1973
7) Scheich, Elvira -
Naturbeherrschung und Weiblichkeit Abstrakte Bewußtseinsstrukturten und
unbewußte Gesellschaftlichkeit der objektiven Wissenschaften -
Dissertation / Frankfurt 1989
8) Merchant, Carolyn - Der Tod der
Natur - München 1987
9) Ortlieb, Claus-Peter -
Bewußtlose Objektivität
Aspekte einer Kritik der mathematischen Naturwissenschaften - publiziert
im Internet durch Prof.Dr. C.P. Ortlieb (Systhemtheorie Fachbereich Mathematik
Universität Hamburg) Hamburg 2001
10) siehe Fußnote 2
11) Weyl, Hermann - Raum Zeit
Materie - Berlin/Heidelber/New York/.. 1988
12) Höhler, Sabine -
Heldengeschichten. Zum Verhältnis von Männlichkeit und
wissenschaftlicher Objektivität am Beispiel der aeronautischen
Meteorologie [Ballonfahrten] um 1900 - In: NUT - Frauen in Naturwissenschaft
und Technik Schriftenreihe Band 5 - Science und Fiction - Mössingen
Talheim 1998
13) Siehe hierzu Sarah Jansen. -
Jansen, Sarah - Magie und Technik . Auf der Suche nach feministischen
Alternativen zur patriarchalen Naturnutzung - In: beiträge zur
feministischen theorie und praxis 12
Natur Technik Magie Alltag
- Köln 1984
14) Die historische Entwicklung und
die Bedeutung für die männliche Subjektkonstitution, beim Umbruch von
alchemistischenr Theorie und Praxis zur Neuzeit ist z.B. von Evelyn Fox Keller
ausgeführt worden. - Keller, Evelyn Fox - Liebe, Macht und Erkenntnis -
München 1986 (Neuauflage im Argumentverlag 2001)
15) Weyl, Hermann - Über die
neue Grundlagenkrise der Mathematik - in: Gesammelte Abhandlungen Band II -
Berlin 1968 / Weyl, Hermann - Die heutige Erkenntnislage in der Mathematik -
in: Gesammelte Abhandlungen Band II - Berlin 1968
16) siehe Fußnote 4
17) Duden, Barbara - Geschichte
unter der Haut - Stuttgart 1991
18) Interessant ist für all
dies ein Text von Bernd Nitschke.
- Nitschke, Bernd - Die Zerstörung der Sinnlichkeit - München 1974
19) Erfahrung durch leibliche
Berührung.
20) Wie gefährlich eine solche
Praxis für das männliche aber auch weibliche bürgerliche Subjekt
ist, ist in der Literatur deutlich zu sehen. Nicht wenige AutorInnen (z.B.
DaDaistInnen, u.a. AutorInnen der literarischen Moderne), die das Spiel mit der
Metapher wagten, die das gesellschaftlich unbewußte aussprachen, fanden
sich am Schluß in der Irrenanstalt.
21) Ein konkretes Beispiel für ein derartiges Problem wird von Evelyn Fox Kelller beschrieben, - Keller, Evelyn Fox - Liebe, Macht und Erkenntnis - München 1986 (Neuauflage im Argumentverlag 2001)
Zuletzt aktualisiert 22.07.08
Naturwissenschaften & Kritik
!Der Kampf des Jahres; NATURWISSENSCHAFTEN - gegen - KRITIK!
Hat die Kritik eine Chance gegen die langjährige TitelverteidigerIn in allen Gewichtsklassen; die Naturwissenschaften?
Noch hat der Kampf nicht begonnen, doch die Halle kocht schon, auf der einen Seite die bedingungslosen AnhängerInnen der Naturwissenschaften mit ihren Sprechchören;
'Naturwissenschaften, Naturwissenschaften, Naturwissenschaften, Naturwissenschaften!!'
&
'Was hat sie hingerafft?
Naturwissenschaft!'
Die AnhängerInnen der Naturwissenschaften sind in weiter Überzahl, doch eine kleine unerschrockene Gruppe von AnhängerInnen der Kritik hält dagegen und auch ihre Sprechchöre sind nicht zu überhören;
'Kritik, Kritik, Kritik, Kritik!'
&
'Kritik haut dich nieder,
sie kommt immer wieder!'
Kritik mit schwarzrotem Bademantel sehen wir in der linken Ecke des Ringes sitzen. Ihr Trainer Kritische Theorie baut Kritik noch einmal psychologisch auf.
Naturwissenschaften in der rechten Ecke des Ringes trägt eine farbwechselnden Nanobademantel. Hinter ihr haben sich alle wesentlichen SponsorInnen aus der Industrie versammelt. Der Trainer Positivistischer Neoliberalismus ist zwar siegesverwöhnt hat aber schon manchen Schützling verschlissen. 'Mori turi te salutant.'
Während Kritik in der linken Ecke sich mit der Lektüre der letzten wissenschaftskritischen Publikationen fitt macht, läßt Naturwissenschaften die Muskeln spielen und versucht das Publikum mit technischen Spielereien für sich einzunehmen.
Da ertönt der Gong, Kritik und Naturwissenschaften springen auf. Kritik bewegt sich tänzelnd um Naturwissenschaften herum.
Der erste Schlag von Kritik trifft Naturwissenschaften genau auf der Kinnspitze. Jetzt kocht die Halle erst richtig. Die AnhängerInnen von Naturwissenschaften schreien;
'Schiebung, Schiebung, Disqualifizieren, Kritik disqualifizieren.'
Völlig unverständlich für die außenstehende BeobachterIn reagieren die RingrichterInnen sofort und geben Naturwissenschaften 2 Punkte, Kritik wird verwarnt wegen Benutzung von illegaler feministischer Theorie. Offensichtlich hat dies Kritik verunsichert, Kritik und Naturwissenschaften laufen nur noch an einander vorbei.
Da ertönt der Gong, Kritik zieht sich in die linke Ecke zurück, Naturwissenschaften in der Pose des Siegers stolziert in die rechte Ecke.
Frenetischer Jubel;
'Naturwissenschaften, Naturwissenschaften, Naturwissenschaften, Naturwisenschaften!'
Doch dann machen sich auch die AnhängerInnen von Kritik wieder bemerkbar;
'Kritik haut dich nieder,
sie kommt immer wieder!'
Der Trainer Kritische Theorie versucht Kritik wider aufzubauen, es scheint ihm zu gelingen.
Und da ist auch schon der Gong zur zweiten Runde.
Wieder umtänzelt Kritik leichtfüßig Naturwissenschaften, den schwerfälligen tapsigen Schlägen von Naturwissenschaften kann Kritik leicht ausweichen. Doch da, das ist doch unglaublich, Naturwissenschaft hat zugetreten, hat Kritik mit Repression direkt in den Magen getreten und jetzt schlägt Naturwissenschaften auch noch mit Sexismus unter die Gürtellinie. Kritik bricht zusammen. Der Ringrichter zählt an. Der Trainer Kritische Theorie hüpft wie ein Springteufelchen vor den RingrichterInnen auf und ab und fordert die Disqualifizierung von Naturwissenschaften. Doch die winken ab, sind die Damen und Herren RingrichterInnen denn alle gekauft, daß ist doch nicht zu glauben. Ein Skandal.
Doch da, Kritik richtet sich wieder auf. Naturwissenschaften hat sich zu früh in Sicherheit gewogen. Und jetzt dröhnt die ganze Halle vom Ruf der kleinen Schaar der AnhängerInnen von Kritik;
'Kritik haut dich nieder,
sie kommt immer wieder!'
Naturwissenschaften ist sichtlich verunsichert. Einen Moment herrscht Chaos im Ring, dann führt der Ringrichter Kritik und Naturwissenschaften wieder zur Mitte.
Und - DER KAMPF GEHT WEITER!!
Es ist unglaublich, wann gab es einen derartigen dramatischen Kampf, wie diesen Fight zwischen Naturwissenschaften und Kritik.
Naturwissenschaften ist immer noch verunsichert, offensichtlich hatte Naturwissenschaften fest damit gerechnet, daß die guten Beziehungen zu den RingrichterInnen schon alles wie von selbst regeln würden. Kritik ist jetzt wie entfesselt, Naturwissenschaften muß jetzt einen Treffer nach dem anderen einstecken. Kritik schlägt mit Wissenschaftstheorie, mit Wissenssoziologie und mit Wissenschaftsgeschichte zu, und Naturwissenschaften steht nur auf Grund ihrer NehmerInnenqualität überhaupt noch aufrecht.
Doch da, Kritik streckt Naturwissenschaften mit Poststrukturalismus zu Boden, und Naturwissenschaften bleibt liegen, der RingrichterInnen zählt an!
Kritik reckt schon die Arme.
Doch da, ja sind die denn wahnsinnig, die RingrichterInnen disqualifizieren Kritik wegen gezielter Nutzung poststrukturalistischer Theorie und erklären Naturwissenschaften zur Siegerin.
Kritik kann es nicht fassen.
Die Halle kocht.
Frenetischer Jubel der AnhängerInnen von Naturwissenschaften.
'Was hat sie hingerafft?
Naturwissenschaft!'
'Was hat sie hingerafft?
Naturwissenschaft!'
Und da fliegen die ersten Flaschen aus den Reihen der AnhängerInnen von Kritik. Und da, auch ein Feuerwerkskörper explodiert im Ring. Die Hallenaufsicht schickt uniformierte Schlägertrupps in die Kritikränge.
Die Dinge geraten hier völlig aus dem Ruder.
Gekaufte RingrichterInnen, die offensichtlich von den SponsorInnen zur Unterstützung der Naturwissenschaften geschmiert worden sind, und nun das.
Nach diesen schweren Auseinandersetzungen mit den AnhängerInnen der Kritik, droht Kritik eine mehrjährige Sperre, dabei kann wohl jede das Handeln dieser Fans nachvollziehen.
Es ist eine Schande für den Sport.
J. Djuren
Hannover 2007
Und noch ein paar Links, was so im Netz zu finden ist zu den Stichworten Naturwissenschaften & Kritik;
- Unter -
1. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
2. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
3. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
4. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
5. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
6. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
7. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften - und -
8. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften - findet Ihr Texte und .. zur Kritik der Naturwissenschaften.
- Unter -
9. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
10. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
11. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
12. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
13. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften - und -
14. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften - findet Ihr Text- und Literaturhinweise zur Kritik der Naturwissenschaften.
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15. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
16. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
17. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
18. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
19. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
20. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
21. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
22. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften - und -
23. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften - findet Ihr Links mit weiteren Infos über Kritik der Naturwissenschaften.
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24. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
25. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
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27. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
28. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
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31. Link zu den Stichworten Kritik & Naturwissenschaften -, -
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